Working Capital - Betriebskapital
Das Working Capital (Betriebskapital oder Nettoumlaufvermögen) misst die kurzfristige Liquidität
eines Unternehmens und zeigt, wie viel Kapital für den täglichen Geschäftsbetrieb verfügbar ist.
$$\text{Working Capital} = \text{Current Assets} - \text{Current Liabilities}$$
$$\text{Working Capital} = \text{Umlaufvermögen} - \text{kurzfristige Verbindlichkeiten}$$
Komponenten:
Current Assets (Umlaufvermögen):
Interpretation:
Das Working Capital ist besonders wichtig für die Berechnung des Free Cash Flow to the Firm (FCFF), da Veränderungen im Working Capital den operativen Cash Flow direkt beeinflussen.
Current Assets (Umlaufvermögen):
- Kassenbestand und Bankguthaben
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
- Vorräte/Inventar
- Kurzfristige Wertpapiere
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- Kurzfristige Kredite (< 1 Jahr)
- Steuerrückstellungen
- Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Interpretation:
- Positives Working Capital: Unternehmen kann kurzfristige Verbindlichkeiten bedienen
- Negatives Working Capital: Potenziell angespannte Liquiditätslage (kann aber bei bestimmten Geschäftsmodellen normal sein, z.B. Amazon, Dell)
- Zu hohes Working Capital: Möglicherweise ineffiziente Kapitalbindung
Das Working Capital ist besonders wichtig für die Berechnung des Free Cash Flow to the Firm (FCFF), da Veränderungen im Working Capital den operativen Cash Flow direkt beeinflussen.