Terminal Value - Restwert/Abschlusswert
Legt man eine Discounted Cash Flow Analyse zugrunde, so ergibt sich der Wert eines
Unternehmens aus allen zukünftigen Cash Flows.
$$\mathrm{FairValue} = \sum_{n=1}^\infty \frac{\mathrm{FCFF}_n}{(1+\mathrm{WACC})^n}$$
mit
$\mathrm{FCFF:}$ Free Cash Flow to the Firm
$\mathrm{WACC:}$ Weighted Average Cost of Capital - Gewichtete Kapitalkosten
Offensichtlich ist eine detaillierte Analyse der zukünftigen Entwicklung eines Unternehmens bis in alle Ewigkeit aufgrund zunehmender Unsicherheiten weder sinnvoll noch praktisch durchführbar. Typischerweise wird daher nur eine gewisse Zeitperiode, z.B. 5 oder 10 Jahre, detailliert betrachtet. Als Terminal Value oder zu deutsch Restwert/Abschlusswert bezeichnet man den Wert eines Unternehmens, der durch Cash Flows jenseits dieser detaillierten Zeitperiode generiert wird. $$\mathrm{FairValue} = \sum_{n=1}^N \frac{\mathrm{FCFF}_n}{(1+\mathrm{WACC})^n} + \mathrm{TerminalValue}_N$$ Zur Bestimmung des Restwerts gibt es verschiedene Verfahren. Die gängigsten sind die Annahme eines "Steady State" also eines stabilen Zustands mit einer festen Umsatzwachstumsrate, Marge etc. oder eine Bestimmung des Restwerts unter der Annahme, dass das Unternehmen am Ende der detaillierten Zeitperiode aufgelöst und alle bestehenden Assets verkauft werden (Liquidierungswert). Ebenfalls oft verwendet wird ein sogenanntes Exit Multiple bei dem der Restwert als Vielfaches z.B. des Gewinns, Umsatzes etc. bestimmt wird. Letztere Methode ist jedoch inkonsistent mit den grundlegenden Annahmen einer DCF Analyse zur Bestimmung des intrinsischen Werts. Im "Steady State" Szenario ergibt sich der Terminal Value mathematisch als Lösung einer geometrische Reihe. Dabei muss die Wachstumsrate im "Steady State" kleiner als die Kapitalkosten (WACC) sein, da sich sonst ein unendlicher Unternehmenswert ergibt. $$\mathrm{TerminalValue}_N = \frac{\mathrm{FCFF}_{N+1}}{\mathrm{WACC}-\mathrm{StableGrowth}}$$
$\mathrm{FCFF:}$ Free Cash Flow to the Firm
$\mathrm{WACC:}$ Weighted Average Cost of Capital - Gewichtete Kapitalkosten
Offensichtlich ist eine detaillierte Analyse der zukünftigen Entwicklung eines Unternehmens bis in alle Ewigkeit aufgrund zunehmender Unsicherheiten weder sinnvoll noch praktisch durchführbar. Typischerweise wird daher nur eine gewisse Zeitperiode, z.B. 5 oder 10 Jahre, detailliert betrachtet. Als Terminal Value oder zu deutsch Restwert/Abschlusswert bezeichnet man den Wert eines Unternehmens, der durch Cash Flows jenseits dieser detaillierten Zeitperiode generiert wird. $$\mathrm{FairValue} = \sum_{n=1}^N \frac{\mathrm{FCFF}_n}{(1+\mathrm{WACC})^n} + \mathrm{TerminalValue}_N$$ Zur Bestimmung des Restwerts gibt es verschiedene Verfahren. Die gängigsten sind die Annahme eines "Steady State" also eines stabilen Zustands mit einer festen Umsatzwachstumsrate, Marge etc. oder eine Bestimmung des Restwerts unter der Annahme, dass das Unternehmen am Ende der detaillierten Zeitperiode aufgelöst und alle bestehenden Assets verkauft werden (Liquidierungswert). Ebenfalls oft verwendet wird ein sogenanntes Exit Multiple bei dem der Restwert als Vielfaches z.B. des Gewinns, Umsatzes etc. bestimmt wird. Letztere Methode ist jedoch inkonsistent mit den grundlegenden Annahmen einer DCF Analyse zur Bestimmung des intrinsischen Werts. Im "Steady State" Szenario ergibt sich der Terminal Value mathematisch als Lösung einer geometrische Reihe. Dabei muss die Wachstumsrate im "Steady State" kleiner als die Kapitalkosten (WACC) sein, da sich sonst ein unendlicher Unternehmenswert ergibt. $$\mathrm{TerminalValue}_N = \frac{\mathrm{FCFF}_{N+1}}{\mathrm{WACC}-\mathrm{StableGrowth}}$$